Nachhaltiger Versand - und was wir dafür tun.

Sogar beim Versand muss auf Nachhaltigkeit geachtet werden? Wirklich? Na klar, denn beim Transport von Waren fällt normalerweise auch einiges an CO2 an. Wie viel, das hängt davon ab, wie genau der Transport stattfindet. Mit dem Flugzeug, Schiff oder per LKW – fast immer wird fossile Energie benutzt, um Dinge zu verschicken. Das ist natürlich nicht besonders gut für den Planeten. Gott sei Dank gibt es jedoch viele Stellschrauben für einen nachhaltigeren Versand. Wir zeigen dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen und was wir bei green.in.pieces tun, um unsere Ware möglichst nachhaltig zu versenden.

 

Inhaltsverzeichnis: 

1. Bessere CO2-Bilanz durch klimaneutralen Versand.

2. Gut für die Umwelt: Plastikfreie und recycelte Verpackungen.

3. Je kleiner das Paket, desto nachhaltiger der Versand.

4. Unnötige Extras weglassen – dem Planeten zuliebe.

 

1. Bessere CO2-Bilanz durch klimaneutralen Versand.

Wer Dinge verschickt, hat damit immer auch eine gewisse Auswirkung auf die
Umwelt. Um dabei möglichst nachhaltig zu bleiben, kann bei der Zustellung auf
weniger umweltschädliche Transportmittel, wie etwa elektrische Fahrzeuge,
gesetzt werden. Am besten ist es schließlich immer, wenn Emissionen gar nicht
erst anfallen. Das klappt vor allem bei kurzen Strecken innerhalb einer Stadt. Bei längeren Transportwegen ist die Umsetzung jedoch kaum möglich.

Eine zweite Option ist deshalb der sogenannte klimaneutrale Versand. Das
bedeutet zwar nicht, dass gar keine CO2-Emissionen entstehen, wie man vielleicht bei dem Namen denken könnte. Aber zumindest werde diese Emissionen wieder ausgeglichen. Das geschieht etwa, indem Bäume gepflanzt werden, die das ausgestoßene CO2 wieder aufnehmen. So landet die CO2-Bilanz schließlich bei null – und das nennt sich klimaneutral. Im Grund ist das Prinzip das gleiche wie bei einem CO2-Ausgleich für Flugreisen, den du vielleicht schon kennst.

Hier bei green.in.pieces versenden wir unsere Ware beispielsweise mit DHL
GoGreen. Der Unterschied ist – im Vergleich zum normalen DHL-Versand – dass einerseits schon direkt beim Transport die Emissionen verringert werden (vielleicht hast du ja auch schon einmal einen der elektrischen StreetScooter des DHL gesehen), andererseits aber auch alle übrigen Treibhausgase kompensiert werden. 

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Was wir echt toll finden: Für Privatkunden verschickt DHL innerhalb Deutschlands inzwischen automatisch klimaneutral mit GoGreen. Auf der Website des DHL heißt es: „Unsere Mission ist, bis 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf null zu reduzieren.“ Und auch einige andere Versandunternehmen, wie DPD und UPS, bieten inzwischen Möglichkeiten für einen klimaneutralen Versand an. Informiere dich am besten vorher, ob es um eine reine Kompensation der CO2-Emissionen geht oder ob tatsächlich auch versucht wird, diese Emissionen von vornherein zu vermeiden.

 

2. Gut für die Umwelt: Plastikfreie und recycelte Verpackungen.

Auch beim Thema Verpackung kann der Versand von Paketen mehr oder weniger nachhaltig sein. Oftmals wird Kleidung und andere Ware in jeder Menge Plastik verpackt. Das vergrößert aber nur das riesengroße Plastik-Problem, das wir sowieso schon haben, gerade wenn es Einmalplastik ist, dass am Ende in der Umwelt landet. Da machen wir nicht mit – deshalb verpacken wir deine Einkäufe bei green.in.pieces komplett plastikfrei. Zum Zukleben des Paketes nehmen wir Papierklebeband. 

Statt Plastik gibt es inzwischen viele nachhaltigere Materialien, die bei
Verpackungen zum Einsatz kommen können. Das zählen etwa Folien aus
Holzfasern, Kartonagen aus getrocknetem Heu oder Pflanzenblätter für den
Versand von Lebensmitteln. ,

Wir verwenden bei green.in.pieces nur gebrauchte Verpackungen

Wir nutzen zudem in der Regel recycelte Verpackungen, wie zum Beispiel
gebrauchte Kartons. Schließlich kann man Verpackungsmaterial locker mehr als
nur einmal nutzen. Um zusätzlich Ressourcen zu sparen, achten wir auch darauf, nur einwellige Verpackungen zu benutzen. Und im Inneren des Paketes verzichten wir weitestgehend auf Füllmaterialien wie Styropor oder fancy Seidenpapier. Wenn du nur etwas Kleines bestellst, kommt es vermutlich in einem einfachen Umschlag aus Papier bei dir an. 

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3. Je kleiner das Paket, desto nachhaltiger der Versand.

Kennst du das auch? Du bestellst nur eine Kleinigkeit, wie etwa eine Handyhülle, aber wenn das Paket ankommt, fragst du dich kurz, ob du aus Versehen einen Autoreifen mit bestellt hast?

Solche riesigen Pakete sind natürlich alles andere als nachhaltig – allein schon
wegen dem Verpackungsmaterial, das niemand braucht. Und auch, weil beim
Transport mehr CO2 anfällt und weniger Platz für andere Pakete bleibt. Aus diesem Grund verpacken wir alles so klein wie möglich und versenden deine Bestellung in einem Paket, statt in mehrere Teil-Lieferungen.

Das Paket sollte nur so groß wie nötig sein.

Indem die Verpackung an die Ware angepasst ist, kann auch mit dem Material
minimalistisch umgegangen werden und du hast nicht am Ende lauter Kartons und Plastikfolien zu Hause herumliegen, nur weil du ein paar T-Shirts bestellt hast.

 

4. Unnötige Extras weglassen – dem Planeten zuliebe.

Nicht nur die eigentliche Ware ist beim Versand ein Thema, gerne werden auch
eine Handvoll Extras mitgeschickt. Dabei kann es sich um Kosmetikproben,
Werbeflyer, Sticker und mehr handeln. Und ganz ehrlich: Diese Dinge sind vielleicht gut gemeint, landen am Ende aber doch meistens wieder nur im Müll. 

Nachhaltiger ist es deshalb, auf solche unnötigen Zugaben zu verzichten. Wundere dich also nicht, wenn du in deinem Paket von green.in.pieces keine solchen Extras findest – wir sparen dem Planeten lieber die zusätzliche Belastung als dir irgendwelche Gummibärchen oder Goodies mit einzupacken, die du gar nicht brauchst.

So solltest du am besten auch deinen privaten Versand angehen, wenn dir
Nachhaltigkeit wichtig ist. Am Ende haben wir alle etwas davon, wenn Firmen wie Privatpersonen hier etwas bedachter werden. Immerhin wurden im Jahr 2020 in Deutschland laut dem Bundesverband Paket & Express Logistik (BIEK) knapp 4 Mrd. Kurier-, Express- und Paketsendungen verschickt. So viel wie noch nie. 

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